Software, die nicht
an einer Person hängt.

Wir bauen zwei Dinge: Software, die auch der Nächste noch versteht — und Datensysteme, die aus zu vielen Informationen die wenigen heraussuchen, auf die Sie reagieren müssen.

Die Übergabekette

Stufe wählen — jede hinterlässt ein Dokument

intent.md

Was gewollt ist, in einem Satz — und was ausdrücklich nicht dazugehört.

ÜbernahmeDer Nächste liest, warum es dieses Projekt gibt, bevor er eine Zeile anfasst.

spec.md

Das Verhalten, prüfbar formuliert. Keine Absicht, die nur im Kopf des Autors vollständig ist.

ÜbernahmeWas das System tun soll, steht da. Es muss niemand gefragt werden.

plan.md · diff + Tests

Der Schnitt, die Änderung und die Tests, die sie halten — zusammen, nicht nacheinander.

ÜbernahmeJede Änderung trägt die Begründung, aus der sie entstanden ist.

evals/

Die Abnahmetests. Eingefroren, bevor gebaut wird — damit nicht das Ergebnis die Messlatte setzt.

Übernahme„Funktioniert es noch?“ ist ein Kommando, keine Einschätzung.

PR + Befunde

Was geändert wurde, und was dabei aufgefallen ist. Auch das, was niemand hören wollte.

ÜbernahmeWer freigegeben hat, steht darunter — nachher und nicht nur vorher.

Vorfallsprotokoll

Was passiert ist, was es verursacht hat und welche Regel daraufhin entstanden ist.

ÜbernahmeDer Betrieb schreibt zurück in die Spezifikation, statt daneben zu laufen.

Sechs Stufen, sechs Dokumente. Wer übernimmt, liest sie der Reihe nach — und nicht den Kopf eines Entwicklers.

Was wir machen

Zwei Zweige. Dieselbe Disziplin.

In beiden Fällen ersetzen wir die Abhängigkeit von wenigen teuren Spezialisten durch ein System, das ein anderer übernehmen kann. Was dabei entsteht, gehört Ihnen und ist nachlesbar.

  1. Softwareentwicklung

    Statt einen Entwickler einzustellen

    Neubau und Altlast. Was entsteht, ist spezifiziert, getestet und übergebbar — kein Prototyp, der beim ersten Umbau auseinanderfällt, und kein Code, den nur ein Mensch im Haus versteht.

    • Jede Änderung trägt ihren Nachweis: Spezifikation, Abnahmetest, Protokolleintrag.
    • Die Architektur wird aus dem Quellbaum gezeichnet, nicht aus dem Gedächtnis.
    • Niemand muss „den Code im Kopf haben“, damit es weitergeht.
    Wie das abläuft
  2. Business Intelligence

    Statt Analysten zu suchen

    Daten beschaffen, zusammenführen, bewerten. Aus verstreuten Quellen ein belastbares Modell — und daraus die wenigen Fälle, auf die tatsächlich jemand reagieren muss.

    • Quellen werden vor der Anbindung auf Zulässigkeit geprüft.
    • Bewertet wird gerechnet, nicht geschätzt — bis zur Quelle nachvollziehbar.
    • Unter der Schwelle wird gefragt, nicht gehandelt.
    Ein gebautes System

Steht beides, automatisieren wir die Abläufe dazwischen. Das ist der dritte Schritt — nicht der erste.

Referenz

Der Kunde sucht keine Inserate mehr. Er bekommt Objekte vorgelegt.

Ein österreichischer Immobilieninvestor. Mehrere Plattformen werden laufend beobachtet; was seinen Kriterien entspricht, kommt ihm auf den Tisch — den Rest sieht er nicht.

Der Kunde wird nicht genannt, auch auf Nachfrage nicht. Warum das so ist.

Ein breiter Wiener Boulevard bei Nacht nach Regen: eine Straßenbahn in Bewegung, Laternen und beleuchtete Fassaden in geordneter Folge, Gleise und nasses Pflaster im Vordergrund.
17 Architekturentscheidungen dokumentiert, von der Ingestion bis zur Löschfrist
1 : N Objekt-zu-Inserat-Modell — dasselbe Objekt über mehrere Plattformen
0 automatisch versendete Nachrichten — jede Erstansprache wird freigegeben
  1. Inseratsquellen

    Mehrere Plattformen, laufend beobachtet.

  2. Dublettenabgleich

    Dasselbe Objekt, mehrfach inseriert — einmal geführt.

  3. Objekt

    Sprachmodell

    Extrahiert die Attribute aus dem Inseratstext. Eingabe, kein Urteil.

  4. Bewertung

    deterministisch

    Gerechnet, nicht geschätzt: Bewertung anhand der Investitionskriterien, bis zur Quelle nachvollziehbar.

  5. Freigabe

    Mensch

    Erst danach verlässt eine Nachricht das System. Kein Pfad führt daran vorbei.

Produkte

Eine Fabrik. Zwei Größen.

Agenten schreiben den Code. Der Code entscheidet jedes Tor. Sie geben frei. BENCH bringt diese Ordnung in Ihr bestehendes Setup, SOFA führt den ganzen Weg vom Ticket bis zum gemergten Commit.

  1. BENCH

    Der Vorlauf

    Blueprint Engine for Normalized Context & Handoffs. BENCH schreibt auf, was ein Agent wissen muss, bevor er anfängt — und übergibt es in einer Form, die nachprüfbar ist.

    • Jede Aufgabe beginnt mit einem Briefing, das jemand freigegeben hat.
    • Die Übergabe zwischen zwei Agenten ist eine Datei, kein Gespräch.
    • Läuft in dem Agenten-Werkzeug, das Sie heute schon benutzen.
    BENCH ansehen
  2. SOFA

    Die Softwarefabrik

    Vom Ticket zum gemergten Commit. Agenten entwerfen, recherchieren und schreiben; der Code führt Protokoll und verweigert jeden Schritt, den die festgehaltenen Tatsachen nicht hergeben.

    • Kein Agent bewegt ein Tor. Ein Tor schließt der Code oder ein Mensch.
    • Wer schreibt, prüft nicht. Die Abnahmetests sind eingefroren.
    • Jedes Urteil steht in einem fortgeschriebenen Protokoll.
    Atlas, die Architekturkarte von SOFA: vier Schichten von Hosts über CLI und Referee bis Core, mit beschrifteten Pfeilen zwischen den Paketen und einer Detailspalte rechts.
    Atlas zeichnet die Architektur aus dem Quellbaum — dieselbe Revision ergibt dieselben Bytes.
    SOFA ansehen

Fähigkeiten

Aus zu viel Information wird eine Entscheidung.

Vier Fähigkeiten, immer in derselben Reihenfolge: beschaffen, zusammenführen, bewerten, ausführen. Das Ergebnis ist Entscheidungsfähigkeit in komplexen Informationsräumen.

Nicht maximal automatisiert. Richtig automatisiert. Wie weit die Maschine allein geht, legen wir gemeinsam fest — die letzte Freigabe bleibt bei Ihnen.

Wien bei Nacht nach Regen: eine Straßenbahn am Fahrbahnrand, dahinter die Kuppel einer Kirche, Laternen und nasser Asphalt in geordneter Folge.

Beschaffung

Websites, Marktplätze, APIs, Register, Dokumente, interne Systeme — dort, wo die Information entsteht.

Intelligence

Aus verstreuten Rohdaten ein Objekt: normalisiert, entdoppelt, angereichert.

Entscheidung

Bewertung anhand Ihrer Kriterien: deterministisch gerechnet, nicht von einem Modell geraten.

Ausführung

Ins CRM, in die Datenbank, per API — und Handlung im vereinbarten Autonomiegrad.

Das Verfahren

Acht Stufen zwischen Frage und Handlung.

Jedes System ist eine Einzelanfertigung. Das Verfahren nicht.

Wir beobachten Märkte, strukturieren Informationen und bauen Systeme, die daraus Entscheidungen und Handlungen machen.

Stufe wählen — die Darstellung rechts folgt der Auswahl
  1. Websites, Marktplätze, APIs, Register, Dokumente, interne Systeme. Viele Einheiten kommen herein, ungeordnet und unbewertet.

  2. Normalisieren, zusammenführen, Dubletten erkennen: aus mehreren Inseraten ein Objekt. Dubletten verschmelzen paarweise — aus 24 Einheiten werden 14 Objekte.

  3. Fehlende Attribute nachbeschaffen, Zweitquellen anreichern, Historie ergänzen. Jedes Objekt bekommt die Attribute, die zur Bewertung fehlen.

  4. Sprachmodelle interpretieren unstrukturierten Text — als Eingabe, nicht als Urteil. Objekte fallen in Klassen: vergleichbar wird zu vergleichbar.

  5. Bewertung nach Ihren Kriterien, deterministisch und bis zur Quelle nachvollziehbar. Jedes Objekt bekommt einen Wert. Der Maßstab sind Ihre Kriterien.

  6. Ins CRM, in die Datenbank, per API — dorthin, wo gearbeitet wird. Was die Schwelle hält, verlässt das System nach unten.

  7. Überschreitet ein Ergebnis die vereinbarte Schwelle, handelt das System. Die Handlung ist an eine konfigurierte Freigabe gebunden.

  8. Folgeprozesse laufen weiter — im vereinbarten Autonomiegrad, nicht im maximalen. Das Ergebnis läuft zurück in die Beschaffung. Der Kreis schließt sich.

Kriterien
238.491238.491238.491 beobachtet
8.4131.842486 relevant
3247621 geprüft
62174 vorgelegt

SCHEMATISCH — Ihre Kriterien bestimmen die Ausbeute

Schematische Darstellung der aktiven Stufe.

Vertraulichkeit

Die Referenz oben ist anonym. Das ist kein Versäumnis.

Wer uns beauftragt, zeigt uns Kriterien, Schwellen, Markt. Wer das kennt, kennt die Strategie.

Beleuchtete Steinarchitektur bei Nacht aus der Nähe: eine bronzene Löwenfigur an einem Kandelaber vor schweren Säulen, dahinter eine Häuserzeile mit brennenden Laternen.
Kein Name, kein Logo, keine Fallstudie ohne Freigabe.
Auch nicht im Pitch bei jemand anderem. Branche und Aufgabe, nicht mehr.
Die Vertraulichkeitsvereinbarung steht am Anfang, nicht am Ende.
Vor dem ersten inhaltlichen Gespräch. Kommt sie nicht von Ihnen, kommt sie von uns.
Ihre Daten trainieren keine Modelle.
Wo Sprachmodelle verarbeiten, laufen sie über Schnittstellen, die eine Weiterverwendung vertraglich ausschließen.
Speicherort, Zugriff und Löschfrist werden festgelegt, nicht angenommen.
Entschieden und dokumentiert in der Discovery — im Referenzsystem eine der 17 Architekturentscheidungen.
Vor der Anbindung einer Quelle steht eine dokumentierte Zulässigkeitsprüfung.
DSGVO, Datenbankschutzrecht, Nutzungsbedingungen. Was wir nicht rechtmäßig beschaffen können, beschaffen wir nicht.
Eine Wiener Gassenterrasse bei Nacht nach Regen: eine leere Bank und ein Tisch an der Hauswand, ein Olivenbäumchen im Topf daneben, dahinter die nasse Gasse mit parkenden Autos und Laternenlicht auf dem Pflaster.

Kontakt

Bringen Sie uns die Frage.

In der Discovery klären wir, ob daraus ein belastbares System werden kann. Wenn nicht, sagen wir es.

Drei Phasen. Die erste ist bezahlt und endet mit einer Entscheidung.

Discovery

Bezahlte Analysephase: Ziel, Informationslücken, Quellen technisch und rechtlich bewertet. Ergebnis ist eine belastbare Aufwandsschätzung — oder die Empfehlung, es zu lassen.

Build

Wir bauen das System und integrieren es in Ihre Infrastruktur. Festpreis auf Basis der Discovery.

Betrieb

Quellen ändern sich, Kriterien auch. Ein monatlicher Betriebsvertrag hält die Maschine lauffähig.

Noch keine Frage? BENCH ist der kleinere Einstieg.

Anfrage

Direkt an uns, kein Formulardienst, keine Weitergabe. Mehr unter Vertraulichkeit.